UN Parliament

Impact Group UN Parliament

Impact Group UN Parliament

Die Impact Group UN Parliament führt junge Leute aus aller Welt zusammen, um über die Idee einer direkt gewählten zweiten Kammer neben der Vollversammlung in den Vereinten Nationen zu diskutieren. Wir organisieren Simulationen über die Aushandlung der Statuten eines UN Parlaments und richten hochrangige Diskussionen über globale Demokratie aus.

Model UN Parliament

Model UN Parliament

50 Studierende aus Deutschland, Europa und der ganzen Welt sind im April 2016 in Halle in die Rollen von Botschaftern geschlüpft, um an der weltweit ersten Simulation eines „Weltparlaments“ der Vereinten Nationen teilzunehmen.

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Welches Problem spricht die Impact Group an?

Parlamente sind die Garanten legitimer Repräsentation in modernen Demokratien. Obwohl transnationale Themen und Herausforderungen mittlerweile ein Ausmaß erreicht haben, das eine stärkere Volksvertretung innerhalb der bestehenden Global Governance Institutionen denkbar erscheinen lässt, existiert noch kein Gremium, das einem „Weltparlament“ gleichkommen würde. Innerhalb der Vereinten Nationen (UN), einer der ältesten Global Governance Organisationen überhaupt, gibt es zwar die Generalversammlung, die sich nach dem Prinzip „one-country-one-vote“ zusammensetzt. Eine direkte Volksvertretung, die dem Prinzip „one-person-one-vote“ entspricht, wurde jedoch nicht geschaffen.

Die Impact Group hat zum Ziel, über die Einführung eines „UN-Parlaments“ (oder „UN Parliamentary Assembly“) als zweiter Kammer neben der Generalversammlung zu debattieren und sie zu simulieren. Vorschläge für ein Weltparlament sind nicht neu. Anlässlich des zweihundertjährigen Erscheinens von Kants Schrift Zum ewigen Frieden im Jahr 1995 haben sich politische Theoretiker unterschiedlicher Couleur in lebhaften Debatten mit dem kosmopolitischen Erbe des Liberalismus und dem Konzept eines Weltparlaments auseinander gesetzt. Zudem sind die bestehenden UN-Strukturen in der jüngeren Vergangenheit von Entscheidungsträgern, Aktivisten und Wissenschaftlern wiederholt als für die heutige Zeit unangemessen kritisiert worden. Dadurch hat die Idee erneut Auftrieb bekommen, ein demokratisch legitimiertes Gremium im UN-System einzurichten. Die IFAIR Impact Group „UN Parliament“ möchte diese Debatten aufgreifen, den Austausch verschiedener Sichtweisen auf den Vorschlag ermöglichen sowie die Chancen und Herausforderungen dieser kühnen Vision diskutieren.

Wie arbeiten wir?

Die Impact Group „UN Parliament“ zielt darauf ab, einen konstruktiven Beitrag zur Diskussion um den Vorschlag eines UN-Parlaments zu leisten. Dazu sind im Jahr 2016 zwei Veranstaltungen geplant:

Im Frühjahr 2016 wird die Impact Group das Model UN Parliament organisieren. Inspiriert vom Konzept der Model United Nations wird das Model UN Parliament die Verhandlungen zwischen UN-Mitgliedstaaten über die Einrichtung eines UN-Parlaments simulieren. Die Rollen der Delegierten werden von internationalen Studenten eingenommen, die fiktive Verhandlungen über Struktur und Aufgaben eines zukünftigen UN-Parlaments führen werden. Diskutiert werden dabei unter anderem wie viele Sitze verschiedene Nationen erhalten, wie die Abgeordneten gewählt werden und welche Machtbefugnisse dem UN-Parlament zukommen sollen.

Im Herbst 2016 wird die Impact Group das IFAIR Symposium on a UN Parliament veranstalten. Wissenschaftler und Aktivisten aus der ganzen Welt werden dazu eingeladen, die Aussichten einer parlamentarischen Demokratie auf globaler Ebene zu diskutieren. Das Symposium wird sich dabei um folgende Leitfrage drehen: Demokratisierung der Weltpolitik oder Weiterführung hegemonialer Strukturen? Die Idee eines UN-Parlaments.

Mitglieder der Impact Group

Koordinatoren

Farsan Ghassim, Koordinator der IFAIR Impact Group „UN Parliament“ (farsan.ghassim@ifair.eu)

Steffen Murau, Koordinator der IFAIR Impact Group „UN Parliament“ und IFAIR Regionalleiter für den Bereich „EU und Europa” (steffen.murau@ifair.eu)

Executive Committee

Jonas Bedford-Strohm, UNPA Kampagne (jonas.bedford.strohm@unpacampaign.org)
Johannes Klein, IFAIR Regionalleiter für den Bereich „Globale Fragen“ (johannes.klein@ifair.eu)
Hanna Pfeifer, IFAIR Regionalleiterin für den Bereich „Nahost und Afrika“ (hanna.pfeifer@ifair.eu)
Michael Puntschuh, UNPA Kampagne (m.puntschuh@unpacampaign.org)
Dr. Alexander Pyka, IFAIR Strategieentwicklung (alexander.pyka@ifair.eu)
Ravenna Sohst, IFAIR Regionalleiterin für den Bereich „Nordamerika“ (ravenna.sohst@ifair.eu)

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Wer unterstützt uns?

Unpa Kampagne Die Impact Group wird gemeinsam von IFAIR und der Kampagne für ein Parlament bei den Vereinten Nationen (UNPA-Kampagne) organisiert. Die UNPA-Kampagne wurde im Jahr 2007 im historischen Genfer Palais des Nations unter der Schirmherrschaft des ehemaligen UN-Generalsekretärs Boutros Boutros-Ghali gegründet. Mittlerweile ist die Kampagne eine der global führenden transnationalen und zivilgesellschaftlichen Bewegungen, die sich für die Demokratisierung der Weltpolitik einsetzen. Unterstützt wird die UNPA-Kampagne weltweit von einer Vielzahl von Institutionen und Persönlichkeiten, darunter das EU-Parlament, die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini, Deutschlands Vizekanzler Sigmar Gabriel und Harvard-Professor Steven Pinker.

Wie kann ich mitmachen?

Möchtest Du uns bei einem unserer bestehenden Projekte unterstützen? Hast Du eigene Projektvorschläge bezüglich der Idee eines UN-Parlaments? Wenn Du Interesse hast, Dich aktiv in die Impact Group einzubringen, nimm gerne mit uns Kontakt auf!

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