Nationale Prostitutionsgesetzgebung zur Bekämpfung des Menschenhandels

Nationale Prostitutionsgesetzgebung zur Bekämpfung des Menschenhandels

Wir laden euch herzlich zur Podiumsdiskussion unter dem Titel “Nationale Prostitutionsgesetzgebung und verwandte Reformen zur Bekämpfung des Menschenhandels zum Zwecke sexueller Ausbeutung” an der Humboldt Universität zu Berlin ein.

Dienstag, 30. Oktober 2018, 19.00 Uhr-21.00 Uhr
Humboldt Universität zu Berlin (Raum 2091/92)
Unter den Linden 6, 10117 Berlin
Beginn ist um 19:00 Uhr.

Bei der Veranstaltung am wird sich inhaltlich zunächst mit nationaler Prostitutionsgesetzgebung, insbesondere dem neuen Prostituiertenschutzgesetz von 2017, auseinandergesetzt. Dabei werden Fragen zu dessen Entstehung, Intention und Kritik gestellt und es wird auf die Sicht sowie Probleme von Betroffenen dieses Gesetzes eingegangen.
Auch andere Reformen werden thematisiert, so die Strafrechtsreform, da diese besonderen Einfluss auf die Bekämpfung von Menschenhandel hat. Nicht nur die Frage der Strafbarkeit steht dabei im Raum, auch ihr Hintergrund und ihre Auswirkung für die Betroffenen wird beleuchtet.
Abschließend werden beide Themenkomplexe mit einander verknüpft, indem ihr Zusammenhang und ihre Rolle für den Menschenhandel diskutiert werden und Lösungsmöglichkeiten auf nationaler, aber auch internationaler Ebene hinterfragt werden.

Auf dem Podium sind vertreten:

Dr. Margarete Gräfin von Galen, Rechtsanwältin und Richterin des Verfassungsgerichtshofes des Landes Berlin

Prof. Dr. Ulrike Lembke, Professorin für Öffentliches Recht und Geschlechterstudien HU Berlin

Dr. Anja Schmidt, DFG-Forschungsprojekt “Pornographie und sexuelle Selbstbestimmung” MLU Halle (Saale)

Johanna Weber, Gründerin des Berufsverbandes für erotische und sexuelle Dienstleistungen

Moderation: Prof. Dr. Felix Hanschmann

 

Die Veranstaltung wird mit freundlicher Unterstützung der Humboldt Universitäts Gesellschaft (www.hug-berlin.de) durchgeführt. Bei Fragen kontaktieren Sie bitte Elias Reiche unter elias.reiche@ifair.eu.

 

Elias Reiche

Elias Reiche leitet den Bereich “Globale Fragen” und ist Mitglied der Impact Group Außenpolitischer Gesprächskreis. Elias studiert Rechtswissenschaften im 5. Semester an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er ist in der SPD aktiv und arbeitet ehrenamtlich für die Berliner Stadtmission. Er konnte erste praktische Erfahrungen als freier Mitarbeiter für das Auswärtige Amt sammeln. Nach dem Abitur reiste er ein halbes Jahr in Zentralamerika, wo er unter anderem für das „Carpe Diem Eco Project“ in Nicaragua und eine französische NGO arbeitete, die darauf fokussiert ist, die Produktion von fair-trade Textilien der indigenen Bevölkerung zu fördern. Weitere wichtige Auslandsaufenthalte umschließen eine halbjährige Bildungsreise in Osteuropa und Aufenthalte in den USA, Israel und Indien. Elias spricht Deutsch, Englisch, und Spanisch.